Sonntag, 17. Oktober 2010

GOA

10.10.2010

Frühstück, Packen, Aufbruch in Richtung Flughafen. Auf dem Weg dahin ein Zwischenstop auf einer Art Rummel. Da gabs dann erstmal noch schnell eine schöne Maniküre :)
Abschied von meinen Gastgebern am Flughafen (bzw. habe ich ja meine eigentliche Gastgeberin deren Zimmer ich bewohnt habe, nie kennengelernt^^).
Der Flug nach Goa dauerte knappe 2h und war wesentlich unspektakulärer als ich es von einem indischen Billigflieger erwartet hätte! ;) Am winzig kleinen Flughafen von Goa holte mich mein nächster Gastgeber, James, ab. Er ist Schotte, Mitte 40, und lebt seit einiger Zeit in Colva, einem kleinen Dorf in Südgoa.! Ist ein super Typ, sehr nett und lustig mit jeder Menge unglaublich spannender, filmreifer Lebensgeschichte auf Lager! Hatte anfangs etwas Schwierigkeiten mit seinem schottischen Akzent, aber irgendwann hab ich mich dann drangewöhnt und das meiste verstanden! ;)
Da ich im Dunkeln angekommen bin, hab ich noch nicht viel von Südindien gesehen, aber nach Strand sah es noch nicht aus. Eher nach Dschungel und Wildness. Aber eigenes Zimmer mit BETT! Eine richtige Dusche! Sowas hab ich ja nach Delhi nicht zu hoffen gewagt! :)

11.10.2010

Aus dem eigentlich Plan, lange auszuschlafen wurde nichts. Im Nachbarhaus wurde ab 8 Uhr ordentlich Flowerpowermusik aufgelegt! :)
Ich wollte dann zum Strand und James hat mich dort abgesetzt, sodass ich ein bisschen am Strand umherspazieren konnte. War wirklich nicht weit! 5 Min. auf seinem Moped und gute 10 Minuten dann zu Fuß...Strandspaziergang war sehr schön, hab mir dann aber irgendwann ein schattiges Plätzchen unter einer Palme gesucht und gechillt.
Zum Mittag haben wir uns in einer der Strandbars getroffen und lecker gegessen. Habe mir dann am Nachmittag noch das Örtchen angegeuckt. Colva (und auch die meisten anderen Dörfer hier in Goa am Strand) bestehen eigentlich nur aus einer Straße, an der sich auf beiden Seiten unzählige winzige Läden aneinander reihen. In den meisten werden Souvenirs und Schnickschnack verkauft: Schmuck, Kleidung, Badesachen, Spielzeuge, Sonnenbrillen, Flipflops usw. Dazwischen immer mal ein kleines Restaurant oder ein Internetcafe. Sehr niedlich!
In Goa beginnt die Hauptsaison erst Anfang November. Bis Ende September wütet hier der Monsun und der Oktober dient dann dazu, Strandbars, Restaurants und Strandhütten als Unterkünfte für Touris am Strand aufzubauen. Demzufolge war ich genau zur richtigen Zeit da! Das Wetter war traumhaft und die Strände nicht überfüllt! Colva Beach war, wenn überhaupt, sowieso nur mit indischen Touristen bevölkert!

12.10.2010

Heute haben James und ich einen Roadtrip an die südlichsten Strände Goas gemacht. Mit James Motorrad waren wir nach guten 45 Minuten in Palolem Beach, einem traumhaft schönen Strand! Viel kleiner als Colva Beach und in einer Bucht gelegen. Hier waren noch weniger Menschen und vor allem europäische Touristen. Das heißt: ruhiger, sauberer, schöner! ;)
Der einzige Nachtteil hier waren die Strandverkäufer, die ihren Kram verkaufen wollten. Aber wenn man sich einfach ein bisschen schlafend oder tot stellt, dann gehen die meisten nach 10 Minuten schon wieder! ;)
Und noch was witziges: Hier liegen nicht nur Menschen am Strand, sondern auch gern mal die Kühe und Bullen mittendrin!
Am Abend waren wir kurz beim Nachbarn, da einer der Jungs seinen 10. Geburstag hatte.

13.10.2010

Gegen Mittag Aufbruch zum Strand! Wohin sonst!? :)
Heute konnte ich mir sogar eine Liege in der Strandbar Boomerang organisieren. Gleichzeitig war die Getränkeversorgung damit geklärt! :)
Der Rest des Tages bestand aus Liege-Wasser-Liege-Wasser... :) Trotz regelmäßigen Eincremens hab ich die Sonne dann am Abend doch ziemlich gespürt!
Mit James bin ich dann abends nochmal zum Abendessen ins Boomerang gefahren, weil dort Karaokeabend war, worauf Asiaten ja besonders stehen! :) In der Bar waren aber, abgesehen von den Angestellten, fast ausschließlich Europäer. Selber hab ich nicht gesungen, war mit den Hindi-Liedern nicht allzu vertraut! ;) War dennoch ein lustiger Abend!

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